E-Rechnungsregelungen in Kroatien

E-Rechnungsstellung in Kroatien

Übersicht zur E-Rechnungs-Compliance in Kroatien

Kroatien führte die verpflichtende E-Rechnung für Transaktionen im öffentlichen Sektor (B2G) bereits 2019 über die nationale Plattform Servis eRačun, die von FINA verwaltet wird, ein. Im Rahmen des staatlichen Projekts „Fiscalization 2.0“ wird der Anwendungsbereich der E-Rechnung nun auf B2B-Transaktionen ausgeweitet.

Ab dem 1. Januar 2026 wird die E-Rechnung für alle umsatzsteuerlich registrierten Unternehmen, die in nationalen B2B-Transaktionen tätig sind, verpflichtend. Bis Januar 2027 wird erwartet, dass die Verpflichtung auf nicht umsatzsteuerpflichtige Unternehmen und weitere Geschäftstypen ausgeweitet wird.

Wie können wir helfen?

Individuelles Angebot anfordern

    Bundesministerium für Finanzen / Föderaler Öffentlicher Finanzdienst

    PEPPOL UBL 2.1 o CII

    Die Regierung verfügt über eine zentrale Plattform namens Servis eRačun za državu, die von der Finanzagentur FINA betrieben wird und mit allen öffentlichen Verwaltungen verbunden ist. Die Anbindungen an die Plattform erfolgen über PEPPOL.

     
     

    Nicht verpflichtend.

    Kroatien Zeitplan

    Zeitplan für die E-Rechnungs-Mandate in Kroatien

    CROATIA

    Wer ist betroffen?

    Alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, die inländische B2B-Rechnungen ausstellen oder empfangen.

    Lieferanten, die mit öffentlichen Verwaltungen zusammenarbeiten (bereits unter der B2G-Vorgabe).

    Ausländische Unternehmen, die in Kroatien für die Mehrwertsteuer registriert sind (für inländische Transaktionen).

    EAGLESSOFT

    Eaglessoft: Ihr vertrauenswürdiger Partner in Kroatien

    Bei Eaglessoft unterstützen wir Unternehmen dabei, konform und zukunftssicher zu bleiben, während Kroatien auf vollständige B2B-E-Rechnungen umstellt:

    FAQ

    Fragen zur kroatischen Gesetzgebung

    Die elektronische Rechnungsstellung wurde für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und der Regierung (B2G) im Juli 2019 verpflichtend eingeführt. Dies erfolgt über die nationale Plattform Servis eRačun, die von FINA betrieben wird. Alle Lieferanten öffentlicher Einrichtungen müssen ihre Rechnungen elektronisch ausstellen.

    Die Reform „Fiscalization 2.0“ führt ab dem 1. Januar 2026 die verpflichtende B2B-E-Rechnungsstellung ein. Eine Pilotphase ist für Ende 2025 geplant, um die Systemintegration und die Geschäftsvorbereitung zu testen.

    Der B2B-E-Rechnungsrahmen Kroatiens wird den EN-16931-Standards folgen und strukturierte Formate wie UBL 2.1, CII 3.0 und Peppol BIS 3.0 unterstützen. Diese gewährleisten die Kompatibilität innerhalb der EU und der Peppol-Netzwerke.

    Rechnungen können über das nationale Portal Servis eRačun oder direkt über das Peppol-Netzwerk ausgetauscht werden.
    Jede Rechnung wird einer Echtzeitvalidierung unterzogen, um Genauigkeit, Steuerkonformität und Formatintegrität sicherzustellen, bevor sie freigegeben wird.

    Alle in Kroatien umsatzsteuerlich registrierten Unternehmen, die inländische B2B-Rechnungen ausstellen oder empfangen, müssen die Vorschriften einhalten.
    Darüber hinaus müssen ausländische Unternehmen, die in Kroatien umsatzsteuerlich registriert sind, denselben E-Rechnungsstandards folgen.

    Eaglessoft bietet eine vollständig konforme E-Rechnungs­lösung für Kroatien mit folgenden Funktionen:

    Automatische Formatkonvertierung (UBL, XML, EDIFACT → XRechnung / Peppol BIS 3.0)
    Direkte Anbindung an Servis eRačun und Peppol
    Echtzeitvalidierung und visuelle Überwachung
    Multi-Länder-Plattform für einheitliche EU-Konformität

    EAGLESSOFT

    Welche Unternehmen sich vorbereiten müssen

    Ordnen Sie Ihre ERP- oder Buchhaltungsdaten der kroatischen E-Rechnungsstruktur (EN 16931-konform) zu.
    Stellen Sie sicher, dass Ihre Lösung eine Verbindung zu Servis eRačun oder Peppol für eine sichere Übertragung herstellt.
    Implementieren Sie automatisierte Validierungs- und Archivierungsprozesse.
    Bereiten Sie Ihre Teams auf Tests und die Einarbeitung vor 2026 vor.