Überblick: E-Rechnung in den Niederlanden
Die Niederlande verfolgen einen hybriden Ansatz bei der elektronischen Rechnungsstellung. Während PEPPOL weit verbreitet ist und aktiv gefördert wird, nutzt die Regierung insbesondere für B2G-Transaktionen (Business-to-Government) auch Digipoort – eine zentrale Datenaustauschplattform. Öffentliche Behörden verwenden Digipoort in der Regel für den Rechnungseingang, während viele Unternehmen im privaten Sektor zunehmend auf PEPPOL für den B2B-Austausch setzen, um Rechnungsprozesse zu vereinfachen und zu standardisieren.
Die Nutzung von PEPPOL ist in den Niederlanden noch nicht in allen Sektoren verpflichtend, wird jedoch von der Zentralregierung als moderne und interoperable Lösung nachdrücklich unterstützt.
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Ministerium für Inneres und Beziehungen innerhalb des Königreichs (BZK)
7 years.
SI-UBL 2.0 – PEPPOL BIS 3.0
Elektronische Rechnungen an den öffentlichen Sektor können gemäß dem PEPPOL-Modell übermittelt werden. Staatliche Einrichtungen nutzen zudem eine an PEPPOL angebundene Plattform namens Digipoort für den Empfang elektronischer Rechnungen.
All public administrations and contracting authorities must be able to receive electronic invoices. New suppliers must also be able to issue invoices. Private companies can use electronic invoices as long as their clients agree, and the invoice meets the legal requirements.
Not mandatory.
Wichtige Implementierungsdaten
Formate & Compliance
Vorteile der frühzeitigen Einführung von PEPPOL
Infrastructure & Channels — Netherlands (Digipoort / PEPPOL)
Dieser Abschnitt erklärt die wichtigsten Plattformen und Kanäle, die für die E-Rechnungsstellung in den Niederlanden verwendet werden. Er behandelt Digipoort, das Regierungstor für Rechnungen des öffentlichen Sektors, PEPPOL für standardisierte B2B-Austausche, alternative Übermittlungsoptionen für kleinere Unternehmen sowie die Anforderungen an sichere Archivierung und Compliance.
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FRAGEN ZUR BELGISCHEN REGELUNG
Digipoort ist das zentrale Gateway der niederländischen Regierung für elektronische Rechnungen. Es wird hauptsächlich von öffentlichen Stellen genutzt, um strukturierte Rechnungen von Lieferanten zu empfangen und die Einhaltung der niederländischen Beschaffungsvorschriften sicherzustellen.
Nein. Digipoort ist für Rechnungen an den öffentlichen Sektor vorgesehen. Für private Unternehmen werden PEPPOL oder E-Mail-basierte E-Rechnungs-Lösungen empfohlen.
PEPPOL ist ein standardisiertes, interoperables Netzwerk für den B2B- und B2G-Rechnungsaustausch in ganz Europa. Unternehmen können über PEPPOL elektronische Rechnungen senden und empfangen, wodurch eine automatisierte, sichere und regelkonforme Zustellung gewährleistet wird.
Nicht unbedingt. Kleine Unternehmen oder gelegentliche Lieferanten können Rechnungen über das staatliche Lieferantenportal oder per E-Mail einreichen, sofern die Rechnungen korrekt formatiert sind (z. B. UBL oder XML).
Für Digipoort: UBL-OHNL und andere XML-basierte Formate.
Für PEPPOL: PEPPOL BIS 3.0, SI-UBL und andere EN-16931-konforme Formate.
Ja. Sowohl PEPPOL als auch Digipoort bieten Mechanismen zur Bestätigung des Rechnungseingangs und zur Überprüfung einer erfolgreichen Einreichung. Eine automatisierte Nachverfolgung kann außerdem über E-Rechnungsplattformen integriert werden.


