Serbien E-Rechnungs-Pflicht & SEF-Compliance-Leitfaden
Serbien hat im Rahmen seiner Strategie zur digitalen Steuertransformation ein verpflichtendes elektronisches Rechnungssystem eingeführt. Der rechtliche Rahmen wird durch das Gesetz über die elektronische Rechnungsstellung geregelt und über eine zentrale staatliche Plattform namens SEF (Sistem eFaktura) betrieben.
Seit 2023 müssen Unternehmen, die in Serbien tätig sind, Rechnungen für inländische Transaktionen elektronisch über diese Plattform ausstellen und empfangen.
Das System folgt einem Clearance-Modell, was bedeutet, dass Rechnungen zunächst an die staatliche Plattform übermittelt und dort validiert werden müssen, bevor sie rechtlich als ausgestellt gelten.
Für Unternehmen, die in Serbien Geschäfte tätigen, ist die Einhaltung der SEF-Plattform daher unerlässlich, um eine korrekte Mehrwertsteuerberichterstattung (MwSt.) und die Einhaltung der gesetzlichen
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Finanzministerium der Republik Serbien
Das E-Rechnungssystem wird über die SEF (Sistem eFaktura)-Plattform verwaltet, die vom serbischen Finanzministerium betrieben wird.
Elektronische Rechnungen müssen gemäß den serbischen Buchhaltungs- und Steuervorschriften 10 Jahre lang archiviert werden.
Die Rechnungen können entweder innerhalb der SEF-Plattform oder in einem konformen externen elektronischen Archivierungssystem gespeichert werden.
Rechnungen müssen im strukturierten XML-Format gemäß UBL 2.1 (serbische CIUS-Spezifikation) erstellt und über die SEF-Plattform übermittelt werden.
Die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung gilt für:
B2G-Transaktionen – seit dem 1. Mai 2022
G2B-Transaktionen – seit dem 1. Juli 2022
B2B-Inlandstransaktionen – seit dem 1. Januar 2023
Papierrechnungen sind für inländische B2B-Transaktionen, die unter die Verpflichtung fallen, nicht gültig.
Elektronische Rechnungen müssen gemäß den serbischen Vorschriften für elektronische Vertrauensdienste eine qualifizierte elektronische Signatur oder ein elektronisches Siegel enthalten.
Serbisches E-Rechnungssystem (SEF)
https://efaktura.gov.rsFinanzministerium Serbiens
https://www.mfin.gov.rsGesetz über die elektronische Rechnungsstellung
https://www.paragraf.rs
Zeitplan für die E-Rechnungs-Pflichten in Serbien
Wer ist betroffen?
Die E-Rechnungspflicht in Serbien gilt für Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Sektors, die an inländischen Transaktionen im Land beteiligt sind. Das System verlangt, dass Rechnungen über die SEF (Sistem eFaktura)-Plattform ausgestellt und ausgetauscht werden.
Folgende Stellen müssen die serbischen Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung einhalten.
Mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen in Serbien
Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen an Einrichtungen des öffentlichen Sektors liefern
Einrichtungen des öffentlichen Sektors
Ausländische Unternehmen, die in Serbien für die Mehrwertsteuer registriert sind
Wie Eaglessoft die Einhaltung erleichtert
Die Einhaltung der verpflichtenden E-Rechnungsvorschriften in Serbien kann insbesondere für Unternehmen, die in mehreren Systemen und Rechtsordnungen tätig sind, komplex sein. Eaglessoft erleichtert die Compliance, indem es eine zuverlässige und skalierbare Lösung bereitstellt, die sich nahtlos in die SEF (Sistem eFaktura)-Plattform integriert.
Unsere Plattform unterstützt Unternehmen dabei, die Rechnungsverarbeitung zu automatisieren, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und die betriebliche Belastung im Zusammenhang mit der E-Rechnungspflicht zu reduzieren.
✔️Integration der SEF-Plattform
✔️ Anbindung an ERP-Systeme
✔️ Automatisierte Compliance-Prüfungen
✔️ Sichere Langzeitarchivierung
FRAGEN ZUR SERBISCHEN REGULIERUNG
Serbien führte die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung gestaffelt ein.
B2G-Rechnungen wurden ab dem 1. Mai 2022 verpflichtend.
G2B-Rechnungen ab dem 1. Juli 2022.
B2B-E-Rechnungen für inländische Transaktionen wurden ab dem 1. Januar 2023 verpflichtend.
Elektronische Rechnungen müssen über die staatliche Plattform SEF (Sistem eFaktura) ausgestellt und ausgetauscht werden, die die Rechnungen zwischen Lieferanten und Käufern prüft und übermittelt.
Rechnungen müssen im strukturierten XML-Format auf Basis des UBL 2.1-Standards (serbische CIUS-Spezifikation) ausgestellt werden, damit sie vom SEF-System akzeptiert werden.
Für Transaktionen, die unter die E-Rechnungspflicht fallen, gelten traditionelle Papierrechnungen oder einfache PDF-Rechnungen, die außerhalb der SEF-Plattform versendet werden, nicht als rechtlich gültig.
Unternehmen müssen elektronische Rechnungen gemäß den serbischen Steuer- und Buchhaltungsvorschriften mindestens 10 Jahre aufbewahren.
Ja. Ausländische Unternehmen, die in Serbien für die Mehrwertsteuer registriert sind, müssen dieselben elektronischen Rechnungsanforderungen erfüllen wie inländische Unternehmen, wenn sie Rechnungen für steuerpflichtige Inlandsumsätze ausstellen.
Serbien E-Lieferschein
Serbien verfügt derzeit nicht über ein landesweites verpflichtendes System für elektronische Lieferscheine. Der digitale Steuerrahmen des Landes konzentriert sich hauptsächlich auf die elektronische Rechnungsstellung über die SEF (Sistem eFaktura)-Plattform, die seit 2023 für inländische B2B-Transaktionen verpflichtend ist.
✔️Aktueller Status
✔️ Mögliche Entwicklungen
✔️ Automatisierte Compliance-Prüfungen
Was Unternehmen tun sollten
Auch wenn E-Irsaliye noch nicht verpflichtend ist, sollten Unternehmen, die in Serbien tätig sind:
Indem sie informiert bleiben und digitale Bereitschaft zeigen, können Unternehmen einen reibungslosen Übergang sicherstellen, sobald Serbien seinen digitalen Compliance-Rahmen auf E-Lieferscheine ausweitet.


