B2B E-Rechnungen in Deutschland

Deutschland B2B E-Rechnungsmandat & Eaglessoft-Lösung

Überblick: Der deutsche E-Rechnungsweg

Ab dem 1. Januar 2027 wird die B2B-E-Rechnung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 800.000 EUR verpflichtend.

Deutschland hat die digitale Rechnungsstellung kontinuierlich vorangetrieben und weitet nun die Verpflichtungen auf Business-to-Business-(B2B)-Transaktionen aus. Im Zuge des Wachstumschancengesetzes wird die E-Rechnung in den kommenden Jahren für alle B2B-Austausche verpflichtend.

Wie können wir helfen?

Individuelles Angebot anfordern

    Bundesministerium der Finanzen (BMF).

    B2G: Jedes Bundesland (Land) übernimmt seine eigene Zuständigkeit.

    10+1 Jahre.

    B2G: XRechnung, ZUGFeRD from version 2.0.1.

    B2B: XRechnung, ZUGFeRD from version 2.0.1. Other formats (XML, EDIFACT, etc.) provided they are compatible with the EN16931 format.

    B2G: Seit dem 18. April 2020 sind die deutschen Bundesländer verpflichtet, B2G-E-Rechnungen gemäß der Europäischen Richtlinie 2014/55/EU zu akzeptieren.

    B2B: Für den Empfang von E-Rechnungen müssen ab Januar 2025 alle Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen können. Hinsichtlich der Übermittlung von E-Rechnungen wird die B2B-E-Rechnung verpflichtend: ab Januar 2027 für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 800.000 € und ab Januar 2028 für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 800.000 €.

    Nicht verpflichtend.

    Wichtige Termine für die B2B-Verpflichtung

    Der Übergang Deutschlands zur vollständig verpflichtenden B2B-E-Rechnung erfolgt schrittweise über mehrere Jahre:

    GERMANY

    Akzeptierte E-Rechnungsformate & Übertragungswege

    Deutschland unterstützt die folgenden strukturierten Formate nach EN 16931:

    XRechnung (XML-based, tailored to German public sector)

    ZUGFeRD (PDF/A-3 hybrid with embedded XML)

    Peppol BIS, UBL, CII und andere einvernehmlich vereinbarte Formate (vorausgesetzt, beide Parteien stimmen zu und die Formate bleiben interoperabel)

    EAGLESSOFT

    Transmission Channels for B2B

    Unternehmen in Deutschland können Rechnungen über folgende Wege austauschen:

    FAQ

    FRAGEN ZUR DEUTSCHEN REGULIERUNG

    Die XRechnung ist eines der elektronischen Rechnungsformate in Deutschland. Es handelt sich um ein XML-Dokument, das an die Richtlinien der Europäischen Union angepasst ist.

    ZRE ist das Akronym für das Zentrale Rechnungseingangsportal des Bundes, das das Empfangsportal für elektronische Rechnungen von Lieferanten an die Bundesverwaltung darstellt.

    Wenn Sie keine Software zur Erstellung elektronischer Rechnungen besitzen, können Sie Ihre Rechnungsdaten über Ihren Webbrowser in das Einreichungsportal eingeben und diese Daten anschließend als elektronische Rechnung übermitteln. Bei einer geringen Anzahl von Rechnungen können Sie diese direkt in das Einreichungsportal hochladen. Wenn Sie eine große Menge an Rechnungen versenden müssen, ist es empfehlenswert, den Peppol-Webservice oder die Übermittlung per E-Mail zu nutzen.

    Derzeit wird Peppol im B2G-Sektor Deutschlands umfassend genutzt. Da es den Anforderungen der EN 16931 entspricht, ist Peppol BIS auch eine gute Wahl, um die B2B-Verpflichtung zu erfüllen.

    ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland) ist ein weiteres in Deutschland akzeptiertes Format. Es handelt sich um ein hybrides Format, bestehend aus einem PDF/A-3-Dokument mit eingebettetem XML, das dem europäischen Standard entspricht.

    Das OZG-RE (Onlinezugangsgesetz-konforme Rechnungseingangsplattform) ist eine Plattform, über die Lieferanten und Dienstleister E-Rechnungen an angeschlossene Einrichtungen der indirekten Bundesverwaltung und der kooperierenden Bundesländer übermitteln können.

    PDF-Rechnungen sind bis zum 1. Januar 2027 mit Zustimmung des Empfängers für Unternehmen mit einem Umsatz von über 800.000 EUR zulässig. Ab dem 1. Januar 2028 gelten PDFs für alle Unternehmen nicht mehr als gültiges Rechnungsformat.

    Sie können EDI weiterhin verwenden, sofern der Käufer zustimmt. Nach dem 1. Januar 2028 sind bestehende EDI-Verbindungen jedoch nicht mehr zulässig, wenn die ausgetauschten E-Rechnungsformate nicht den EN-Anforderungen entsprechen.

    EAGLESSOFT

    Weitere Aspekte der Compliance

    Archivierung: E-Rechnungen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, wobei Authentizität, Integrität und Lesbarkeit gewährleistet sein müssen (GoBD-Vorgaben).
    Ausnahmen: Rechnungen mit geringem Wert (≤ 250 €), steuerbefreite Leistungen und Fahrkarten sind von der E-Rechnungs-Pflicht ausgenommen.
    Echtzeit-Berichterstattung: Im Einklang mit den EU-Reformen „VAT in the Digital Age“ (ViDA) wird erwartet, dass Deutschland in Zukunft Mechanismen zur Echtzeit-Umsatzsteuerberichterstattung einführt.
    EAGLESSOFT

    Warum frühzeitige Vorbereitung wichtig ist

    Vermeiden Sie Betriebsunterbrechungen, wenn die Vorschriften in Kraft treten.
    Automatisieren Sie die Rechnungsabläufe für mehr Effizienz.
    Verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil, indem Sie digitale Bereitschaft demonstrieren.

    Eaglessoft: Ihr vertrauenswürdiger Partner in Deutschland

    Bei Eaglessoft stellen wir sicher, dass Ihre Rechnungsstellung in allen Phasen der E-Rechnungsmandate in Deutschland konform bleibt:

    Einsatzbereite Integration

    with all EN 16931 formats (XRechnung, ZUGFeRD, Peppol BIS, etc.)

    Automatisierte Umwandlung

    from your ERP/accounting system to compliant e-invoice formats

    Sichere Übertragung

    via Peppol network or direct platform connections (ZRE, OZG-RE)

    Skalierbare Lösung

    future-proofed for ViDA and real-time reporting changes

    Effiziente Archivierung

    compliant with GoBD standards

    Zentralisiertes Compliance-Management

    monitor, track, and control all your e-invoicing and reporting obligations in one single platform